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Biographien von Designern und Künstlern

Biographien vom Künstler / Designer

Biographien vom Künstler / Designer

 

Hier finden Sie Biographien vom Künstler / Designer / Gestalter aus allen Stilrichtungen, Epochen und Techniken

 

wie zum Beispiel: Maler, Bildhauer, Industrie Designer, alltags Designer, Chroniken usw.

 

Die Entwicklungsgeschichte eines Künstlers oder Designer sowie seinen Schaffensphasen stellt auch die Wertschätzung, der von Ihnen gestalteten Objekte dar.

 

 

 

Dismer, Frank

 

Geburtsdatum/-ort 0.4.06.1943, verstorben 2003 in Berlin

Ausbildung 1965 Abitur, 1965-1967 Freie Werkschule A.L.Merz, Stuttgart. 1967-1970 Grafikstudium an der Staatl. Akademie der Bildenen Künste in Stuttgart. 1970-1971 Studium/Werbeassistent an der Werbefachschule, Hamburg.

 

Beruflicher Werdegang: 1971-1972 Werbeassistent bei Neckermann-Versand KgaA, Frankfurt am Main. 1972-1978 Werbefachmann bei Kodak AG, Stuttgart. 1978-1982 Freiberuflicher Fotodesigner in Stuttgart. 1983-1985 Konzeption, Text und Kontakt bei Wensauer & Partner Werbeagentur, Stuttgart. 1985-1989 Konzeption, Text und Kontakt beo DORLAND Werbeagentur, Berlin. 1991-1992 Kundenberatung, Konzeption und Text für Mercedes Benz, Handelsmarketing, für Hanspaul Schellenberg Werbeagentur, Stuttgart. Leitung Büro Berlin im Hause Tausch & Rüsse.

(Text: Urheberrechtlich geschützt, Vervielfältigung auch auszugsweise nur mit Genehmigung)

 

Frank Dismer Privat beim Camping

 

Austellungen: Künstlerhaus Stuttgart 17.November 1979 - 8.Dezember 1979 * ORTE * Fotografien, die eine Monotomie in der Abwesenheit des Menschen abbilden.          ( Quelle: Künstlerhaus Stuttgart )

 

  • Mitglied im Bund Freischaffender Foto - Designer BFF 1981
  • Mitgliedsverband des Deutschen Designertages e.V.
  • Mitgliedverband in Bundesverband der freien Berufe
  • Mitgliedsverband im Zentralausschuß der Werbewirtschaft e.V. (ZAW)
  • Mitgliedsverband von EUROPHOT

 

Hier geht es zur Frank Dismer Galerie bei KuSeRa

 

 


Klein, Konstanze

 

Konstanze Klein (1933 - 2010), seit 1934 ununterbrochen in Berlin-Spandau ansässig gewesen, war verheiratet mit einem vielbeschäftigten Krankenhausarzt. Der Ehe entsprangen drei inzwischen längst erwachsene Kinder, ergänzt durch 5 Enkel. Sie selbst, von Beruf Kindergärtnerin und Hortnerin, nicht ihr Traumberuf, wäre gern Innenarchitektin geworden, was ihr aus nicht von ihr zu vertretenden Gründen verwehrt blieb. Der Malerei, einem zunächst auch unerfüllten Jugendtraum (eine Tante mütterlicherseits war etablierte Malerin), konnte sie sich erst widmen, nachdem die Kinder aus dem gröbsten heraus und die Familie im eigenen Haus seßhaft geworden war. Sie belegte ab 1978 Ölmalkurse an der Volkshochschule Spandau und verfolgte mit akademischem Ernst, wie es eine ihrer Dozentinnen bezeichnete, ihre weitere Ausbildung in Öl, Aquarell, Zeichnen, Pastell, experimentellen Druck- und anderen Techniken, durch sich über fast drei Jahrezehnte erstreckende regelmäßige Teilnahme an internationalen Sommerakademien der Freien Kunsthochschule Berlin sowie Kursen, Seminaren und Arbeitstagungen in Fischerhude, Schwarzburg, der Heimvolkshochschule Kloster Donndorf, der Heimvolkshochschule Glienicke, Lehnin, Klosterheide, Berlin-Wedding.

Ihre Dozenten: Rolf Fässer, Isa Herzog, Johanna Heyder, Michael Morgner, Helga Schulze, Linda Schwarz, Frizzi Zimmer.

Eine erste Ausstellung wurde 1991 in der “Galerie im Hinterhof” zu Berlin-Spandau, Wilhelmstraße möglich. Sie war ein voller Erfolg. Die Eröffnungsansprache bei der Vernissage am 23.11.1991 hielt die Berliner Malerin Helga Anita Schulze: "Verehrte Anwesende, sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde der Galerie Frank und des Hauses Klein, es ist mir eine besondere Ehre und ein Vergnügen, Ihnen eine Frau vorstellen zu dürfen, die vielen von Ihnen gut bekannt ist -  aber vielleicht noch nicht von dieser ganz besonderen Seite - eine Frau deren Tagesblauf von gesellschaftlichen Pflichten mit allen Freuden und auch Belastungen bestimmt wird.

Aus dieser Situation heraus, auch, um ein Äquivalent zu haben, wenn Kinder nach und nach das elterliche Haus verlassen und gewisse Freiräume (gedankliche und zeitliche) entstehen, begann Konstanze Klein vor etwa 13 Jahren mit der Malerei. An der Volkshochschule Spandau traf sie sich viele Jahre hindurch mit Gleichgesinnten beim Studium der Farben in Öl und Aquarell. Es entstanden Freundschaften und private Malgruppen daraus, die sich an freien Tagen gemeinsam ans Werk machten. Seminare an der Heimvolkshochschule Glienicke und in Fischerhude sowie die Hinweise ihrer jeweiligen Lehrer ließen langsam die Erkenntnis reifen, daß aus der anfänglichen Freizeitbeschäftigung ein nicht mehr wegzudenkendes Lebenselixier geworden war. Und wie das eben so ist: Je mehr man in eine Materie eindringt, desto mehr spürt man die eigenen Unzulänglichkeiten. Wie hilfreich die kleinen Anstöße von Fachleuten sein können: 'Laß das ängstliche Ausmalen sein, - sondern laß die Farben fließen' hat Konstanze Klein des öfteren mit großem Erstaunen erlebt. Das Wunder, etwas vorher nicht Dagewesenes zu schaffen, erfüllte sie mit tiefer Freude. Ihre Bilder sind weit entfernt von naturalistischer Abmalerei, damit wäre sie nicht zufrieden. Aber was mit so leichter Hand aufs Blatt gezaubert scheint, hat ein intensives Vorleben. Es bedeutet ein Durchdringen der Formen und Farben mit Verstand und Gefühl. Ein gelungenes Aquarell hat manchmal 3-4 Vorläufer, ehe das letzte dann Gnade vor ihrem kritischen Auge findet. Aber es gibt auch solche wundersamen Erlebnisse, daß ein Spaziergang genügt - und es entstehen Bilder sozusagen in einem Atemzug, voller Dankbarkeit und Hingabe an die Schöpfung, - wie z.B. 'am Wegesrand', - 'Schilf im November' und 'Sommerausklang'.

Klein-Konstanze-bei-der-Arbeit

Ihren Arbeiten haftet nichts Oberflächliches, all zu Gefälliges an, sie sind wahrhaft erlebt. Und wer ihr beim Malen einmal über die Schulter sehen konnte, völlig dem Spiel mit den Farben hingegeben oder zäh und verbissen mit den Tücken der Perspektive ringend, spürt genau: Hier ist ein Mensch am Werke, der von dieser Leidenschaft nicht mehr lassen kann, der sich nicht mit vordergründiger, dekorativer Formenspielerei zufrieden gibt, sondern mit echtem Gespür für das Künstlerische, mit Ehrlichkeit und Strenge gegen sich selbst eine Welt erschafft, in der Freude und Harmonie zu Hause sind. Unsere eigene Realität braucht solche Paradiese, - und wir brauchen solche Bilder wie die von Konstanze Klein.

Lassen Sie sich einfangen von der Poesie dieser Bilder, und nehmen Sie etwas von dem Leuchten in sich auf und mit nachhause. Wir Danken Frau Konstanze Klein für dieses Erlebnis und wünschen ihr und der ganzen Familie viel Glück; und danken ebenfalls dem Ehepaar Frank (Anm. d. Verf.: die Galeristen), das mit Liebe und Einsatz diese schöne Ausstellung ermöglicht hat”.

Aus der Presse:

“Es war, als würde die Kleine Galerie in der Spandauer Wilhelmstraße zum Treffpunkt der Berliner Kunstszene.... Sie schien aus allen Nähten zu platzen... . Die Ölbilder und Aquarelle sind so sympathisch wie ihre Malerin .... .  Konstanze Klein ist eine Künstlerin, die ihr Handwerk versteht, sich Maltechniken und den Umgang mit Farben erarbeitet, von der Pike auf erlernt hat ..... . In jedem Bild steckt viel Gefühl, Liebe zur Malerei und das Verstehen um die Großartigkeit der Schöpfung” (Gazette 12/1991).  ---- “Die Motive und Themen ihrer Bilder, die durch einfühlsame Wiedergabe von Stimmungen und Atmosphäre überraschen ....... . Immer wieder inspirieren sie Eindrücke aus der Umgebung Berlins. .... Insbesondere die brillianten Blumen sprechen in eindringlicher Farbgebung” (Spandauer Volksblatt 28.11.1991). ---- “Ölbilder und Aquarelle der erst spät zur Malerei gekommenen Spandauerin ...... . Was sie künstlerisch dargestellt hat, kann sich sehen lassen” (Lokalanzeiger Siemensstadt Dezember 1991). -----


Von den 73 ausgestellten Exponaten wurden 31 verkauft.

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Es folgten zahlreiche eigene und Gemeinschafts- ausstellungen, oft an den Kurs- und Seminarorten.

Zuletzt durch schwere Krankheit gezeichnet, hat meine Frau in einem 32 Jahre währenden Malerleben eine erstaunliche Entwicklung durchgemacht von der anfangs fast rein gegenständlichen Darstellung über eine allmähliche Auflösung strenger Formen bis schließlich hin zur totalen Abstraktion. Erst kürzlich hat ein sachverständiger Kenner dem betrachteten Nachlaß der Malerin, von dieser Entwicklung überrascht,  hohe Anerkennung gezollt.

Zur Betrachtung der eingestellten Bilder betätigen Sie bitte den Schalter Galerie unten in der Schalterleiste am linken Bildschirmrand oder in der Schaltertabelle unmittelbar unter diesem Text.

 W. K.

17. Juni bis 17. August 2012: Ausstellung in der Kunstgalerie Prinz, Berlin- Hohengatow, Kladower Damm.

24. Januar 2013: Heute wurde im Gotischen Haus in Spandau  eine Ausstellung der Malerin eröffnet. Sie dauert bis zum 16. März 2013 und ist montags bis samstags jeweils von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Eintritt frei. Zum Video von der Vernissage:  www.spandautv.de --> Konstanze Klein - retrospektiv anklicken.

 W. K.

 

Märkische Allgemeine vom 04. Februar 2013:

Struktur, Farbe und Licht


Konstanze Kleins Werke im Gotischen Haus


SPANDAU - Wie es leuchtet: Selbst das wolkenverhangene Grau des hiesigen Himmels erhielt bei ihr Farbtupfer in Lila oder Braun. Mit stimmungsvollen Landschaftsbildern und sinnlichen Blumenstillleben wird im Gotischen Haus in Spandau derzeit Konstanze Klein vorgestellt. Eine 2010 verstorbene Künstlerin, die seit ihrer Jugend davon träumte, malen zu können. Doch es fehlte der 1933 geborenen Arztgattin an Zeit, erst Ende der 1970er-Jahre begann sie, Technik und Materialien auszuprobieren.

Die Ausstellung nun bietet die gesamte Bandbreite ihres Schaffens, da ist eine 1980 entstandene Havelansicht, versehen mit dem Hinweis “mein 1. Aquarellversuch”. Immer wieder kehrte sie ans Ufer der Havel zurück, beobachtete Segeljollen im zart aufgleißenden Morgenlicht. Das Schilf im Wind, unwirklich kräftiges Abendrot über dem Wasser.

Ihre Arbeiten sind schön, ja, das darf man sagen, denn sie sind von anregender Farbharmonie. Das gilt vor allem für die Blumenbilder, die frühen – “Rosen aus meinem Garten” – noch in akribischer Akkuratesse ausgeführt. Später dann gerne aufgelöst in einen faszinierenden Farbenteppich. Zwei 2004 entstandene Arbeiten, “Wintergras in der Frühlingssonne” und “Welkes Gras vom Winter”, sind vor allem Struktur und Licht. Hier das stumpf und von der Feuchtigkeit braun gewordene Gras, dort das modrige, noch mit Schneeresten behängte. Zu jener Zeit verfertigte Konstanze Klein auch abstrakt wirkende Farbverlaufexperimente. Zumindest wirken sie ganz körper- und formlos auf den ersten Blick. Doch dann zeigt sich, dies sind die aufgelösten Strukturen verschiedener Baumrinden. Andere, nun wirklich abstrakte Farbfleckenkombinationen hatte sie mit Versen versehen: “Bin ich erwachsen oder Kind?”, fragte sie sich da, angerührt durch das zarte Spiel des Windes in reifen Ähren.

Diese Freude an den kleinen Dingen, den so alltäglichen Wundern der Natur transportierte Konstanze Klein in all die nun präsentierten Bilder. Die hat sie mal als Aquarell, mal als Pastell, hin und wieder in Öl, aber auch mit Acrylfarben ausgeführt. Einige entstanden auf Reisen, am Mittelmeer oder einfach in der Mark, in Lehnin oder Klosterheide. Doch am schönsten bleiben jene Bilder, die quasi vor ihrer Haustür in und um Spandau entstanden sind.

Die Ausstellung mit Arbeiten von Konstanze Klein ist bis zum 16. März im Gotischen Haus in Spandau, Breite Straße 32, zu sehen. Geöffnet ist montags bis sonnabends von 10 bis 18 Uhr.

 

Hier geht es zur Konstanze Klein Galerie bei KuSeRa

 

 

Gebrüder Friedländer Juwelier des Kaisers

 

Gebrüder Friedländer, Juwelier des Kaisers.

Hoflieferant Gebrüder Friedländer 1829 - 1938

Firmensitz: Berlin, Unter den Linden 28

 

Friedlaender-Werksatt-um-1900

 

Das Foto stammt aus der Chronik 75.Jahre Gebr. Friedländer.

Motiv: Die Werkstatt In Berlin, Unter den Linden 28

 

Über die Gebr. Friedländer

(Der Text ist Urheberrechtlich geschützt)

Ein geschäftliches Unternehmen, das ein Jahrhundert hindurch am Leben geblieben ist, mag überall und stets gefeiert werden. In Berlin aber und in der Zeit zwischen 1829 und 1929 zu bestehen, die Überlieferung zu wahren in vier Generationen einer Familie: dies wird fast wie ein Wunder bestaunt. Berlin hat in dieser Zeit einen weiteren Weg zurückgelegt als jede andere Stadt. Der neubegierige Berliner war an und für sich keineswegs dazu geneigt, einem Unternehmen sein Vertrauen zu erhalten. Es galt, auf schwankendem Boden aufrecht zu bleiben. Welche Wandlungen, politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Erschütterungen sowie Wendungen des Geschmacks in diesem Jahrhundert! Die Beständigkeit des Hauses beruht auf Kräften und Eigenschaften, die von den Heutigen am Gedenktage den Ahnen und Vätern nachgerühmt werden dürfen. Nach solider Grundlegung mußte Vertrauen erworben, und durfte niemals mißbraucht werden. Organisch, sich anpassend, wuchs das Unternehmen mit der Stadt, machte sichere und behutsame Schritte westwärs, ließ sich vom allgemeinen Aufschwung emportragen und, was schwerer war, in bösen Tagen nicht zu Fall bringen.

geschrieben von Max J. Friedländer

(Quelle 100 Jahre Gebr. Friedländer)

VIER GENERATIONEN

Die Geschichte der Firma Gebr. Friedländer ist eng verknüpft mit der Familie Friedländer, die an Geschick des Hauses zu allen Zeiten lebhaften Anteil nahm. Am 30. März 1829 eröffnete der damals 28jährige Z. L. Friedländer zu Berlin im Hause Schloßplatz 13 an der Langen, der jetzigen Kurfürstenbrücke ein Gold- und Silberwarengeschäft. Die Beschäftigung mit Edelmetallen war seit Generationen in der Familie heimisch. Schon im ersten Drittel des achtzehnten Jahrhunderts arbeitete zu Berlin der Stempelschneider Z. L. Friedländer. Dieser wurde von König Friedrich Wilhelm I. zu Münzwardein ernannt, „dieweil er etliche Stampiglien (Stempel) zu Unserer Zufriedenheit wohlgerathen und feyn ausgeführet habe“. Sein Amt als Münzwardein übte Z. L. Friedländer auch noch unter Friedrich dem Großen aus. Es sind verschiedene Münzen aus der friderizianischen Zeit erhalten, die mit seinen Stempel geprägt worden sind. Er starb hochbetagt in angesehener Stellung. Ein Enkel des Münzwardeins war Z. L. Friedländer, der Gründer der Firma Friedländer.

(Quelle 100 Jahre Gebr. Friedländer, Urheberrechlich geschützt)

Zu Münzwardein: Der Münzwardein untersuchte die Münzen auf ihren Feingehalt an verwendeten Metallen bzw. Legierungen. Ihm oblag auch die Kontrolle des Münzmeisters, des Prägegutes und seiner Qualität sowie der Legierung und des Gewichts. Der Münzwardein wurde von den Münzherren beauftragt und somit in amtlicher Funktion bei der Feingehaltskontrolle von Edelmetall und Edelmetallwaren im Handel. Er stellte Münzgewichte her und war bei ruhender Prägetätigkeit einer Münzstätte oft auch Verwahrer von Prägeeisen.

Für die Arbeit der Münzwardeine gab es bereits im 16. Jahrhundert genaue Probiervorschriften und Gesetze. Die ersten Probiervorschriften wurden vom Münzguardein Lazarus Ercker erstellt und galten als das Standardwerk der Metallanalytik im 16. Jahrhundert. Ihre Messwerkzeuge, wie zum Beispiel die Analysewaage, entwickelten und bauten die Münzwardeine größtenteils selber. Diese Waagen mussten so präzise sein, dass selbst die Genauigkeit der besten Augsburger oder Nürnberger für den Wägevorgang nicht ausreichte.

Da die Aufsicht über das Münzwesen im Reich entsprechend der Reichsmünzordnung bei den von Maximilian I. geschaffenen Reichskreisen lag, wurden die Wardeine dieser Kreise auch Kreiswardeine oder Kreismünzwardeine genannt.

(Quelle wikipedia)

Das Unternehmen wurde 1938 an Kurt Hermann, der ein Kunde und ein Freund von Hermann Göring war und so dem Juden die Emigration nach London ebenen konnte.

(Quelle: Zeit online / Alltagssachen)

 

Marke auf vergoldetem Dessertmesser.

Marke_Gebr.Friedlaender_800_Silber_vergoldet

 

Hier geht es zu den Angebotenen Objekten der Firma Gebr.Friedländer bei KuSeRa

 

 

Hermann August Seger

Quelle: Keramik-Marken Lexikon Porzellan und Keramik Report 1885-1935 Europa (Festland) Seite 444 / 2-472: Seger, Hermann:

Posen 26.12.1839 – 30.10.1893 Berlin Chemiker, D. Studium der Chemie an der Kgl. Gewerbeakademie in Berlin. Anschl. Leiter einer Chemie-Firma in Neuwied. 1868: Promotion in Rostock (Dr. phil.). In Schweden tätig. Ab 1869 befaßt er sich in Berlin mit der Erforschung keramischer Technologien; wird Mitarbeiter im Labor der "Deutschen Töpfer- und Ziegler-Zeitung" und übernimmt nach dem Tod des Herausgebers ab 1871 die Radaktion der Zeitung. 1876: Gründung eines Forschungslabors für Keramik in Berlin. Herausgeber der "Tonindustrie-Zeitung". Dozent an der Kgl. Gewerbeakademie. 1878-1890: Leiter der neugegründeten Chemisch-Technischen Versuchsanstalt der Königlichen Porzellanmanufaktur, Berlin. 1884: Ausstellung im Berliner Kunstgewerbemuseum, Gefäße mit Ochsenblutglasuren. Entwicklung des "Seger-Kegels" (zur Temperaturmessung und zur Kontrolle des Brennverlaufs) und 1880 des "Seger-Porzellans" (Weichporzellan). Entscheidender Einfluß auf die Entwicklung der KPM, Berlin und der ges. Keramischen Industrie.

 

Marke auf Prunkschale, KPM Seger Porzellan

 

KPM_Marke_Seger_Porzellan

 

Prunkschale aus Seger Porzellan, hier geht es zum Angebot

 

Alle KPM Berlin Porzellan Angebote

 

 

 Bigot, Alexandre

Marke: Gres de Bigot

Quelle: Keramik-Marken Lexikon Porzellan und Keramik Report 1885-1935 Europa (Festland) Seite 397 2-44:

Bigot, Alexandre - Mer (Loire-et-Cher) geb. 5.11.1862 - 11.41927 / Mer - Keramiker, Chemiker, F. Physik- und Chemiestudium (Promotion). 1889; Begegnung mit ostasiatischer Keramik. Um 1892: Gründung einer eigenen Werkstatt in Mer (Loire-et-Cher). 1894: Erste Austellung seiner Arbeiten in Paris. 1897: Umwandlung der Firma in AG. 1900: Teilnahme an der Weltausstellung in Paris mit Tierfries (Grand Prix); später Eröffnung eines Studios in Paris. 1914: Auflösung der Firma (finanzielle Schwierigkeiten). Kunst-Objekte, Vasen, Statuen, Baukeramik (glasiertes Steinzeug). Zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland. Zusammenarbeit mit den Künstlern u.a.: Van de Velde, Henry Clemens, Guimard, Hector, Roche, Pierre (1855-1922), Jouve P.; Sauvage, Henri (1873-1923), Majorelle, L; Bourdelle; Fix-Masseau, Pierre-Félix; Charpentier, Alexandre, Halou, Alfred-Jean (1875-1939), Mannevile, André de und L´Art Noveau Bing, Paris.

Literaturnachweis (Quelle): Keramik-Marken Lexikon Porzellan und Keramik Report 1885-1935 Europa (Festland) Seite 397 / 2-44.

 

Marke auf einem Zinndeckelkrug

 

Alexandre Bigot Marke

 

Hier geht es zu dem angebotenen Krug von KuSeRa

 

 

Wirkkala, Tapio

 

Tapio Wirkkala: Finnischer Grafiker, Designer und Innenarchitekt. 1933-36 Studium an der Werkkunstschule in Helsinki (Bildhauerei). 1946 Auszeichnung seiner Skulpturen für die Glasfabrik Kurhula-littala. 1951 Grand Prix für den finnischen Pavillon auf der Mailänder Trienale. 1951-54 künstlerischer Leiter der Werkkunstschule Helsinki. 1955-56 Mitarbeiter im Designbüro von R. Loewy in New York. Entwürfe vor allem für Glas, aber auch für Lampen, Bestecke und für die Steingutfabrik Arabia in Helsingfors. 1971 Ehrendoktor des Royal College of Art in London. Zahlreiche internationale Auszeichnungen. Seit 1956 freier Mitarbeiter der Firma Rosenthal: Entwürfe für Service und Objekt der >> Limitierten Kunstreihen<< der Studio-Linie; zahlreiche Entwürfe für Vasen und Schalen in Porzellan und >>Porcelain noire<<; außerdem für Bestecke, Trinkgläser, Glasvasen und Keramiken; Jahresteller 1971; erhält 1963 in Faenza die Goldmadaille für die Serviceform >>Composition<< und in den USA den Internationalen Design-Preis des American Institute of Interior Interior Designers für die Service- und Besteckform >>Variation<<.(Quelle: Rosenthal)

Marke auf Rosenthal Porzellan

Marke_Tapio_Wirkala_Rosenthal

 

Hier geht es zu dem Artikel bei KuSeRa mit dieser Marke

 

 

Wiinblad, Björn

BJØRN WIINBLAD (Den *1918 † 2006) wurde 1918 in Kopenhagen geboren. Er studierte an der Königlichen Kunstakademie in Kopenhagen bei Jörgensen Malerei und Illustration. In dieser Zeit entdeckte er seine Liebe zur Keramik. Seit 1946 arbeite er für die Fayencefabrik "Nymölle", 1952 baute er seine eigene Werkstatt. Björn Wiinblad wurde von Musik, Theater und der Märchenwelt inspiriert.

 Immer wieder fand er neue Bereiche mit denen er sich auseinandersetzte. Er entwarf unter anderem Keramik in verschiedenen Techniken, Plakate und Briefkarten, Theater- und Ballettinszenierungen, aber auch Bronzen, Gobeline oder Möbel so wie Stoffe und Tapeten. Seit 1957 war Bjørn Wiinblad als freier Designer für Rosenthal tätig. Durch eine Vielzahl von Serviceformen und Geschenkartikeln hat er den phantasiebetonten Teil der Rosenthal Studio-Line entscheidend geprägt. Werke von Björn Wiinblad werden in zahlreichen Museen und Sonderausstellungen gezeigt. Er lebte und arbeitete in seinem "Blauen Haus" in der Nähe von Kopenhagen. " 

Bjorn Wiinblad ist einer der fantasievollsten Entwerfer unserer Zeit. Seine Bühnenbildentwürfe und seine Keramiken brachten ihm Weltgeltung. Seine heiteren farbenfrohen Bildern und Dekore mit ihren märchenhaften Figuren sind unverwechselbar. Die dänische Königin ernannte Bjorn Wiinblad für seine Verdienste zum Ehrenhandwerker.

In der Serie "Aladin" spiegelt sich ein Lieblingsthema Wiinblads wider: die Illustration. Hier erzählt er auf kleinen Ziertellern die Geschichte der Märchenfigur Aladin aus 1001 Nacht.

Jeder dieser Teller ist sorgfältig in kräftigen Farben auf intensivem Kobaltblau dekoriert. Die wertvollen Goldornamente unterstreichen die Wirkung von Wiinblads märchenhafter Illustration.

Auszeichnungen:

  • Premio Internazionale (1961 „Tulipa“ Designer-Auswahl (1967) „Lotus“
  • Die Gute Industrieform – iF (1967) „Lotus Kobalt“ Einzelteile
  • Die Gute Industrieform – iF (1967) „Lotus“ Speiseservice
  • Die Gute Industrieform – iF (1967) „Lotus“ Kaffeeservice Medaglia d´Oro (1967) „Lotus“
  • Die Gute Industrieform – iF (1968) „Blauer Garten“ Vase
  • Die Gute Industrieform – iF (1970) „Composition Kobaltblüte“
  • Die Gute Industrieform – iF (1970) „Lotus“ Trinkglasserie
  • Die Gute Industrieform – iF (1970 „Lotus Blaues Blatt)
  • Die Gute Industrieform – iF (1973) „Siena Blaumalerei“ Schalen
  • Design-Auswahl (1976) „Form ohne Namen“
  • Die Gute Industrieform – iF (1976) „Form ohne Namen“ Vase
  • Medaglia d´Oro (1976) „Form ohne Namen“
  • Die Gute Industrieform – iF (1977) „Form ohne Namen“ Vase
  • Die Gute Industrieform – iF (1977) „Form ohne Namen“ Kuchenteller
  • Die Gute Industrieform – iF (1977) „Form ohne Namen“ Schalen
  • Die Gute Industrieform – iF (1977) „Form ohne Namen“ Teller

(Quelle: Rosenthal)

Porträt des Designers: " BJØRN WIINBLAD (Den *1918 † 2006) wurde 1918 in Kopenhagen geboren. Er studierte an der Königlichen Kunstakademie in Kopenhagen bei Jörgensen Malerei und Illustration. In dieser Zeit entdeckte er seine Liebe zur Keramik. Seit 1946 arbeite er für die Fayencefabrik "Nymölle", 1952 baute er seine eigene Werkstatt. Björn Wiinblad wurde von Musik, Theater und der Märchenwelt inspiriert. Immer wieder fand er neue Bereiche mit denen er sich auseinandersetzte. Er entwarf unter anderem Keramik in verschiedenen Techniken, Plakate und Briefkarten, Theater- und Ballettinszenierungen, aber auch Bronzen, Gobeline oder Möbel so wie Stoffe und Tapeten. Seit 1957 war Bjørn Wiinblad als freier Designer für Rosenthal tätig. Durch eine Vielzahl von Serviceformen und Geschenkartikeln hat den phantasiebetonten Teil der Rosenthal Studio-Line entscheidend geprägt. Werke von Björn Wiinblad werden in zahlreichen Museen und Sonderausstellungen gezeigt. Er lebte und arbeitete in seinem "Blauen Haus" in der Nähe von Kopenhagen. " Rosenthal Porträt des Entwerfers: Richard Latham zählt zu den führenden amerikanischen Designern des 20. Jahrhundert. Er war Schüler von Mies van der Rohe und arbeitete für Raymond Loewy. 1955 machte er sich als Partner des Entwurfsbüros Latham / Tyler / Jensen selbständig und zählte zu seinen Kunden u. a. Ampex, Bang & Olufsen, Xerox. Für Rosenthal arbeitet Latham seit 1954. Für die Rosenthal studio-line entwerfen Loewy und er den Klassiker >2000< (Porzellan und Besteck) und die >Form E< sowie die Glasserien >Composition< und >LOTUS<.

(Quelle: Rosenthal)

Hier geht es zu allen Artikeln von Wiinbland, Björn die KuSeRa im Angebot hat.

 

 

 

Müller, Gerd A.

Gerd A. Müller: (*1932 in Frankfurt a. M., †1991): War ein Deutscher Industrie-Designer. Müller wurde insbesondere durch seine Entwürfe für den Schreibgerätehersteller Lamy und Braun (Elektrogeräte) bekannt.
Nach einer handwerklichen Ausbildung studierte Müller ab 1952 an der Werkkunstschule Wiesbaden. Nach Beendigung seines Studiums als Innenarchitekt wurde er einer der ersten angestellten Gestalter der Firma Braun. Für Braun entwarf Müller diverse Küchengeräte. Bekannt wurde u. a. der von ihm gestaltete Rasierer SM3 und das Küchengerät KM 3/31. Ab 1960 arbeitete er als freischaffender Designer. Er gestaltete für Lamy den Füller 2000, wobei er das bis dahin im Schreibgerätesegment unbekannte Material Makrolon (zeichnet sich durch hohe Festigkeit, Schlagzähigkeit, Steifigkeit und Härte aus) verwendete. Der Füller wurde ein Klassiker des modernen Designs und ein Welterfolg.  Er entwarf auch den Lamy st (reduziert und elegant).

Auszeichnungen:

  • 1977 – Lamy Schreibgeräte Cp1
  • 1978 – Lamy Füller 2000
  • 1982 – Lamy Marker Texto
  • 1985 – Lamy Schreibgeräte Unic
  • 1989 – Lamy Twin Pen

 

(Quelle: Wikipedia)

Hier geht es zu den von KuSeRa angebotenen Artikel des Designers Gerd A.Müller

 

 

Hedwig Bollhagen

1934 übernahm Bollhagen zusammen mit Heinrich Schild die im Zuge der Wirtschaftskrise ebenfalls stillgelegten Haël-Werkstäten für Künstlerische Keramik im brandenburgischen Marwitz und gründete die HB-Werkstätten für Keramik, die vor allem kleinindustriell hergestelltes Gebrauchsgeschirr nach künstlerischen Entwürfen, Gartenkeramik und anspruchsvolle Baukeramik (u. a. für das Berliner Rote Rathaus) herstellte; von Hedwig Bollhagen gefertigte Einzelstücke ergänzten das Angebot.....1939 legte Hedwig Bollhagen mit einem von Charles Crodel bemalten Gefäß die Meisterprüfung ab. Ende des Zweiten Weltkrieges siedelte Heinrich Schild 1946 aus der damaligen SBZ nach Westdeutschland um. Hedwig Bollhagen übernahm daraufhin die Führung der HB-Werkstätten in alleiniger Verantwortung. 1972 wurden die Werktstätten verstaatlicht, doch blieb Bollhagen auch in den zwanzig Jahren bis zur Reprivatisierung 1992 künstlerische Leiterin und arbeitet bis kurz vor ihrem Tod weiter.

 

Internationale Bekanntheit erlangte Hedwig Bollhagen durch ihr schlichtes, zeitloses Alltagsgeschirr, dem in Form und Dekor eine zwangslose Verbindung von bäuerlicher Tradition und Bauhaus-Ästhetik gelingt. Sie selbst sagte dazu: „Kunst? Ach ja, manchen nennen es so. Ich mache Teller, Tassen und Kannen.“ Oder kürzer. „Das sind doch bloß Töppe!“ 2001 starb Hedwig Bollhagen in Marwitz.

(Quelle: Wikipedia)

 

 

Richard Latham

Richard Latham zählt zu den führenden amerikanischen Designern des 20. Jahrhundert. Er war Schüler von Mies van der Rohe und arbeitete für Raymond Loewy. 1955 machte er sich als Partner des Entwurfsbüros Latham / Tyler / Jensen selbständig und zählte zu seinen Kunden u. a. Ampex, Bang & Olufsen, Xerox. Für Rosenthal arbeitet Latham seit 1954. Für die Rosenthal studio-line entwerfen Loewy und er den Klassiker >2000< (Porzellan und Besteck) und die >Form E< sowie die Glasserien >Composition< und >LOTUS<."

(Quelle: Rosenthal)

 

 

Hans Achtziger

Designer: Achtziger, Hans (*1918 Selb, †2003) Hans Achtziger: war als Bildhauer Mitglied des Deutschen Werkbundes und einer der bedeutendsten Porzellanmodelleure des 20. Jahrhunderts. Von 1961 bis 1965 war er Leiter der Kunstabteilung, später des Formateliers der Hutschenreuther AG. Für die in 2000 durch Rosenthal erworbene Marke Hutschenreuther schuf er Services und zahlreiche herausragende Tierplastiken, u. a. >>Übermut (2 Apfelschimmel)<<, >>Windhundgruppe (Whippet)<<, >>Abstreichende Schwäne<< und >>Auffliegender Reiher<<.

(Quelle: Rosenthal)

Zwischen 1946 und 1948 studierte Achtziger in München an der Bau- und Handwerkerschule (bei Hans Panzer). 1959 ging er zu Hutschenreuther zurück, dort schuf er verschiedene populäre Tafelgeschirre, wie z. B. „Princess“, Teeservice „710“,  „Posie“, „Renezvous“ und andere sowie ca. 150 Porzellanfiguren.

 

 

Ruth Gurvich

Ruth Gurvich: Ruth Gurvich wurde 1961 in Cordoba, Argentinien geboren. In ihrem Heimatland studierte sie zunächst Architektur. 1979 wechselte sie zur freien Kunst und setzte ihr Studium von 1987 bis 1991 in Paris an der Ècole Nationale Supérieure des Beaux-Arts fort. In ihren Entwürfen möchte Ruth Gurvich die Formen und Strukturen von Alltagsdingen so zeigen, wie sie sind. Ihr Verständnis von Gestaltung definiert sich global, ist aber fest verankert in der Tradition des Lokalen. Bekannt wurde sie mit ihren dreidimensionalen Arbeiten aus Papier, die einer ganz eigenen filigranen Ästhetik auf der Spur sind. Sie setzt in ihren Entwürfen bewusst die Materialität des Papiers ein – einem Werkstoff der es erlaubt, Licht, Bewegung und Lebendigkeit in die Dinge zu bringen. Das erste deutsche Wort, das die Designerin lernte, lautete „Papier“.

Ruth Gurvich lebt und arbeitet in Paris.

(Quelle: Nymphenburg)

Marke und Signatur auf Nymphenburg Porzellan

 

Marke_Nymphenburg_mit_Kuenstlersignatur_Ruth_Gurvich

 

Hier geht es zu dem von KuSeRa angebotenen Nymphenburg Lightscape Teller von Ruth Gorvich

 

 

Gaetano Ferrari

Informationen zum Künstler:  Quelle Thieme / Becker, Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler E. A. Seemann Band 11/12 ERMAN bis FYT:

Ferrari, G a e t a n o, Bilderhauer aus der Canovaschule, Sohn des Giovanni F. (gen. Torretti), tätig in Venedig und 1847 noch am Leben. Schüler von Rinaldo Rinaldi. Fertigte nach dessen Entwurf 1826 die Marmorbüste Moschini´s im Seminario der Kirche S. Maria d. Salute in Venedig. Ferner von ihm der Markuslöwe (in Bronze ausgeführt) außen über dem Hauptfenster der Fassade von S. Marco in Venedig. 1820 war F. auf der Kunstausst. das. mit 3 Nymphenköpfen und einem Relief des Kopfes Christi mit der Dornenkrone vertreten. (Nagler, Kstlerlex. IV 293. - [Correr e altri,] Venezia e le sue lagune, 1847 II 2 p. 26. – Moschini, Chiesa etc. di S. Maria della Salute, 1842 – Kstblatt, 1820 p. 342

Literaturnachweis: Thieme / Becker Band 11/12 S. 449

 

Loewy, Raymond

Raymont Loewy (*1893, †1986): Raymond Loewy gilt in den USA als der Vater des amerikanischen Industrie-Designs.

Für Rosenthal arbeite Loewy und sein Büro von 1952 bis 1961. In dieser Zeit entstanden u. a. die Form >>E<< sowie die >>Form 2000<<.


Auszeichnungen:

  • Die Gute Industrieform/iF (1955) >>2000<<
  • Die Gute Industrieform/iF (1956) >>2000<< Ergänzungsteile
  • Premio Internatzionale (1961) >>2000>>

(Quelle: Rosenthal)                                                

Loewy, Raymond Amerikanischer Designer. Französischer Herkunft.

Entwirft bereits als 15jähriger ein prämiiertes Spielflugzeug.

Ausbildung als Ingenieur in Frankreich. Erste Modeillustration für >>Harper´s Bazar>>. 1919 Übersiedlung nach New York City. Modeillustrator bei der Zeitschrift >> Vogue<<. Seit 1929 Tätigkeit als Formgestalter. 1937 Erwerb der amerikanischen Staatsbürgerschaft. Mitbegründer und Präsident der Amerikanischen Gesellschaft für Industrie-Design. Mitglied der Französischen Staatskommission für Industrie-Design. Vorsitzender der Raymond Loewy International, London-Paris-Friebourg. 1951-55 freie Mitarbeit seines Entwurfsbüros bei der Firma Rosenthal.

(Quelle: Rosenthal Hundert Jahre Porzellan, Buch zur Ausstellung im Kestner-Museum)

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Bosse, Walter

Bosse, Walter *13. November 1904 in Wien, † 13. Dezember 1979 in Iserlohn war ein österreichischer Keramikkünstler und Designer.

Nach dem Ersten Weltkrieg absolvierte Bosse eine Ausbildung an der Wiener Kunstgewerbeschule und anschließend an der Münchner Kunstgewerbeschule. 1953 übersiedelte er nach Iserlohn.

 

Anfänglich entwarf Bosse keramische Figuren, die durch ihre groteske Note auffielen. Lippen, Augen, Finger, eine kindliche Verspieltheit im Darstellen der Mimik seiner Figuren zeichneten diese Entwürfe aus. Um 1924 entstanden für die Porzellanmanufaktur Augarten in Wien mindestens vier Figuren. Etwa ab 1926 bis 1930 wurden in der Porzellanfabrik Metzler & Ortloff in Ilmenau (Thüringen) über 200 Bosse-Grotesken ausgeformt. Einige dieser Figuren wurden 1926 und 1930 auch in der Fachzeitschrift „Die Schaulade“ vorgestellt, allerdings war als Bildhauer nur von einem Wiener Künstler die Rede. Die Modellbücher der Firma, beginnend um 1927, enthalten viele Skizzen mit Modellnummern seiner Grotesken. Manche dieser Figuren finden sich auch in Keramik bei der Wiener Manufaktur F. Goldscheider wieder. Von 1928 bis ca. 1932 hat Bosse etliche Objekte für die Wiener Manufaktur Friedrich Goldscheider entworfen. In der Porzellanfabrik W. Goebel in Oeslau wurden von 1940 bis 1961 etwas 26 Bosse-Entwürfe in Porzellan umgesetzt. Modelleure hierzu waren Reinhold Unger und Theo Menzenbach. Ende der 1940er Jahre entwickelte er Messingminiaturen in Tierform. Bosses Liebe zu den Tieren findet darin seinen Ausdruck. Gluttöter, Talismane belebten die Wiener Bronzen aufs Neu. Die Modelle entstanden durch Vorbilder aus dem zoologischen Garten als Elefanten, Bären, Hasen, auch der Igel-Ascher ist in diesem Stil entstanden. Von 1950 bis 1972 war Walter Bosse freier Mitarbeiter der Staatlichen Majolika-Manufaktur in Karlsruhe, es entstanden ca. 245 Keramik-Figuren. Er schuf von 1958 bis 1961 als freier Mitarbeiter der Firma Achatit in Köln-Junkersdorf über 20 Grotesken als Voll- und Halb-Plastiken. Sein Gesamtwerk umfasste etwas 8000 Modelle und Entwürfe, davon etwas 3000 Keramiken.

(Quelle: Wikipedia)

 

Unter anderem war er Schüler bei Michael Powolny, Franz Cizek und Richard Riemerschmid.

Seine Tierfiguren hatten Pfiff und Bosses Absicht lag darin: „… möglichst vielen Menschen Freude zu machen.“

(Quelle:  Augarten Wien)